Ausgehend von der Evangelienstelle von der Entdeckung des leeren Grabes (Joh 20,1-10), in der der Apostel Petrus und ein anderer Jünger auf die Worte von Maria Magdalena hin, frühmorgens schnell zum Grab Jesu liefen, fragte Michael Münzner in seiner Predigt, ob Tempo alles ist. Auch wenn beide Jünger zusammen losgelaufen sind, kam Petrus nicht als Erster zum Grab. Dennoch hat er dann als Erster begriffen, dass das leere Grab auf die Auferstehung Jesu hinweist. "Auf unser Leben übertragen, zeigt uns diese Evangelienstelle, dass es nicht immer nur darum geht, möglichst schnell zu sein. Ziele werden häufig nämlich erst dann erreicht, wenn man sich die nötige Zeit nimmt, etwas zu bedenken, eine Sache zu durchdenken, sie wirken zu lassen oder zu begreifen." Es kommt also auf das richtige Tempo an, wenn es gilt, im Leben Ziele zu erreichen und ans Ziel zu kommen.
Am Ende des Gottesdienstes gab es den Läuferinnen- und Läufersegen, den sich die Teilnehmer:innen auch persönlich zusprechen lassen konnten. Die anschließende Agape bot Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zur Stärkung.